Brauchen wir die Leitung?

Nein!

Die 380-kV-Leitung könnte 12mal soviel Strom wie derzeit durch die Oststeiermark fließt, transportieren. Sie würde primär dem Transit von Billigstrom - aus Atomkraftwerken aus östlichen Nachbarländer in den südeuropäischen Raum dienen.

Sie ist energiewirtschaftlich nicht notwendig. Steigender Stromverbrauch in der Steiermark kann aus erneuerbaren Energiequellen wie Solarkraft, Biomasse und Windkraft abgedeckt werden. Und zu dessen Transport sind keine überdimensionierten Hochspannungsleitungen notwendig.

Die Werbebotschaften der Verbund AG, wonach in der Steiermark bald das Licht ausgehen wird, werden seit bald 15 Jahren getrommelt. Demnach hätte es schon in den 90er Jahren finster werden müssen.

Tatsache ist, dass steigender Stromverbrauch keine 380-kV-Leitung benötigen würde, sondern den Ausbau erneuerbarer Energiequellen aus Solar- und Windkraft sowie Biomasse.

Eine Leitung belastet die Anrainer durch Elektrosmog, Lärm und starker Beeinträchtigung ihrer natürlichen Umgebung.

Eine ganze Region würde breitflächig entwertet, kann gleichzeitig aber keinerlei Vorteile aus einer Leitung erzielen.



Pischelsdorf Die Oststeiermark ist ein aufstrebende Region. Wir brauchen moderne Technologien: Solarkraft, Biomasse, Windkraft



Die 380-kV-Leitung widerspricht krass dem Natur- und Landschaftsschutz.

Verbleibt die Stromproduktion hingegen im Land, kommt auch diese Wirtschaftsleistung dem Land zugute. Der Ausbau erneuerbarer Energiequellen garantiert, dass die Wirtschaftsleistung in der Region gebunden ist. Die Stromleitungen würden in ihrer Länge und Kapazität dem Bedarf der nah gelegenen Abnehmer entsprechen. Und eine regionale autarke Energieversorgung garantiert auch künftige Unabhängigkeit vom Weltmarkt.

Das heißt, der Bau einer 380-kV-Leitung folgt den Interessen der Atomindustrie und der Großkonzerne, die aus dem Stromhandel Profite erwirtschaften. Die Menschen in der Region selbst erzielen daraus keinerlei Vorteile.






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