Die Verkabelung der Leitung ist schon seit längerer Zeit die Forderung der Gemeinde- Initiative. Unter der Federführung der Gemeinde Empersdorf wird derzeit ein konkretes Projekt einer Kabeltrasse ausgearbeitet und soll noch im Sommer 2006 zur Vorprüfung eingereicht werden. Mehr Informationen darüber sind auf der Seite der Gemeinde Empersdorf zu finden.
Ein sanftes Land, von dem manche meinen, es sei nichts Besonderes.
Aus der Sicht der Bürgerinitiative
ist 380-kV-Leitung energiewirtschaftlich nicht notwendig . Nicht über der Erde, nicht unter der Erde. Sollten aber neue Leitungen gebaut werden müssen, z.B. als Ersatz für alte Freileitungen, ist auf jeden Fall eine unterirdische Verlegung vorzuziehen. Eine Verkabelung würde jedoch einige Probleme, die bei einer Freileitung auftreten, erheblich minmieren !
Vorteile einer unterirdischen Leitung
Der Landschaftsverbrauch wäre erheblich geringer, da die die Leitung faktisch nicht sichtbar ist.
Es müsste wesentlich weniger Wald abgeholzt werden
Die Feldflussdichte der elektromagnetischen Felder nimmt auf Grund der spezifischen Bauweise mit der Entfernung schneller ab, d.h. die Sicherheitsabstände könnten für Wohnhäuser könnten geringer sein als bei Freileitungen
Inserat aus Kleine Zeitung 21.02.2006 Freudentänze für die Aktionäre - geschmälerte Lebensfreude für uns. Darum will die Verbund die Leitung so billig, wie möglich bauen.
Verbund: Profite zum Nulltarif
Die Baukosten bei einer verkabelten Leitung sind höher als bei einer Freileitung. Das stört die Verbund. Die Betriebskosten sind allerdings niedriger. Das verschweigt sie gerne. Solange der Großteil der von der Leitung betroffenen AnrainerInnen für nicht entschädigt werden muß, ist eine Freileitung insgesamt billiger. Die Verbund verdient am Stromtransit dreifach: Als Leitungsbetreiberin kassiert sie Durchleitungsgebühren Als Betreiberin von Speicherkraftwerken kann sie an der Umwandlung von billigem Bandstrom aus Atomkraftwerken in teuren Spitzenstrom gutes Geld verdienen. Nicht zuletzt ist die Verbund auch am zweitgrößten Endversorger in Italien beteiligt und erfreut sich dort steigender Gewinne.