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1988: Eine erste Überrumpelung – spontaner Widerstand. Einzelne Personen erfahren eher zufällig von dem geplanten Bau einer 380 KV-Leitung durch die Oststeiermark. Spontan formiert sich Widerstand aus der Bevölkerung. Und ein Bürgermeister verweigert seine Unterschrift... <mehr> |
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1989: "Nachdenkpause" folgt auf Widerstand. Im Burgenland werden die Planungen konkreter. In der Steiermark wird nachgedacht... <mehr> |
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1992: Die "Wissenschaft" tritt auf den Plan... Nachdenkpause beendet. Die Betreiber geben ein Gutachten in Auftrag. Wenig überraschendes Ergebnis: der Bau der 380 KV-Leitung wird dringend empfohlen... <mehr> |
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1993: Schauplatz Burgenland. Im Burgenland werden die gesetzlichen Voraussetzungen auf den Bau der 380 KV-Leitung abgestimmt... <mehr> |
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1994: OststeirerInnen demonstrieren in Graz. Nachdem im nachbarlichen Burgenland weitere Schritte zum Bau der Leitung gesetzt werden, wehrt sich die steirische BÜRGERINITIATIVE noch stärker... <mehr> |
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1995: Wahljahre sind "ruhige" Jahre. Im März sind in der Steiermark Gemeinderatswahlen und im Dezember 1995 Landtagswahlen. Das Jahr verläuft ereignislos. Sowohl VERBUND als auch Landespolitik enthalten sich – mit Ausnahme der Grünen – jeglicher Stellungnahme. |
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1996: Volksabstimmung und neuerlich reitet die VERBUND. 93,5% lehnen bei einer Volksabstimmung den Bau der 380 KV-Leitung ab. Die Landespolitiker wollen dieses Votum ernst nehmen. Und die VERBUND gibt wieder eine Studie in Auftrag... <mehr> |
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1997: Gutachten ohne Mitsprache der Betroffenen – EdF beteiligt sich an ESTAG. Die Landesregierung gibt weitere Gutachten in Auftrag, wobei sie den Wunsch der Gemeinden nach Mitsprache bei der Fragestellung ignoriert. Der Atomstromproduzent EdF kauft 25 % des steirischen Energieversorgers ESTAG. Auch ist eine neue Trassenführung im Gespräch, wodurch die BÜRGERINITIATIVE erneut Zulauf erhält... <mehr> |
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1998: Energieverwertungsagentur kann keinen Bedarf erkennen. Die ursprünglichen wissenschaftlichen Empfehlungen zum Bau der Leitung werden durch eine neue Studie gründlich widerlegt. Anfangs wollte die Landesregierung dieses Ergebnis eher verschweigen... <mehr> |
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1999: ...ein Wahljahr. Im Oktober 1999 finden Nationalratswahlen statt. Nur die Grünen thematisieren das Thema 380 KV-Leitung in der regionalen Wahlbewegung. Alle anderen politischen Fraktionen enthalten sich der Aussage oder verweisen auf die noch einzuholende Studie der EVA. |
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2000: ...wieder ein Jahr der Wahlen. Plötzlich wird laut darüber nachgedacht, die 380 KV-Leitung nicht über, sondern unter der Erde zu verlegen. Abgesehen davon, dass die Auswirkungen durch Elektrosmog auch durch eine unterirdische Leitung die Bevölkerung belasten würde, verweist die BÜRGERINITIATIVE auf den Nachweis, dass es weiterhin keinen Bedarf für die Leitung gibt... <mehr> |
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2001: Ein neuer Vorstoß. Die VERBUND rüstet auf und investiert in eine Inseratenkampagne. Die Landespolitiker halten sich in Deckung, aber der Widerstand ist ungebrochen... <mehr> |